Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt!




Kommunale Informationen und Meinungen der LINKEN im Kreistag RKN
3. April 2012

Korschenbroicher Stadtwerke

Mit Mehrheit beschloss der Rat der Stadt Korschenbroich nun die Gründung eigener Stadtwerke in Korschenbroich, nachdem sich Rat und Verwaltung über zwei Jahre mit der Materie befaßt hatten. Der Kooperationsvertrag zwischen der Stadt und dem Partner NEW-Netz wird bis Ende April geschlossen, der zunächst alleine die Stadtwerke Korschenbroich gründet und sich auch um die Übernahme der bisherigen RWE-Stromnetze kümmert - am 1. Januar 2013 fällt dann das offizielle Startzeichen. Zu diesem Zeitpunkt steigt Korschenbroich in den Vertrag ein, mit der Option, sich bis 2018 mit 50,1 Prozent an den Stadtwerken Korschenbroich zu beteiligen. Die Stadt verspricht sich von diesem Engagement finanzielle Vorteile.



16. Januar 2012

Resolution gegen Rechtsextremismus

Die Fraktionen/Gruppen im Kreistag des Rhein-Kreises Neuss beschlossen einstimmig:

Der rechte Extremismus hat erneut seine demokratiefeindlichen und menschenverachtenden
Ziele gezeigt. Schwere Straftaten bis zum Mordverdacht kennzeichnen seinen
Weg.Der Kreistag des Rhein-Kreises Neuss bekräftigt seine klare Absage an den politischen
Extremismus, insbesondere an den rechtsextremistischen Terrorismus.
Bereits in seiner „Erklärung für Vielfalt, Toleranz und Demokratie im Rhein-Kreis
Neuss“ vom 10. Dezember 2008, die einstimmig beschlossen wurde, hat der Kreistag
die Leitziele seines Handelns festgelegt:
das Einstehen für und die Förderung von demokratischen Werten und Toleranz;
die Förderung von sozialem Engagement;
das entschlossene Handeln gegen jegliche Form von Extremismus, Fremdenfeindlichkeit,
Antisemitismus und damit zusammenhängender Gewalt;
die Vernetzung und Zusammenarbeit mit den demokratischen Kräften vor Ort;
die soziale und emotionale Stärkung junger Menschen mit dem Ziel, sie gegen jede
Form von Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu wappnen.
CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, UWG/Die Aktive und Linke bekräftigen die im
Dezember 2008 gemeinsam vom Kreistag des Rhein-Kreises Neuss verabschiedete
„Erklärung für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und ergänzen sie – aus aktuellem
Anlass – durch folgende Resolution:

Erschüttert haben wir zu Kenntnis nehmen müssen, dass rechtsextremistische
Verbrecher unbehelligt über Jahre ihre Gräueltaten systematisch ausführen konnten
und die Opfer obendrein verhöhnt wurden.
Wir dürfen und werden aus unserer gemeinsamen Geschichtserfahrung als Demokraten
nicht zulassen, dass rassistisches Gedankengut und fremdenfeindliche
Verbrechen in unserer Gesellschaft widerspruchslos hingenommen werden.
Leider müssen wir aber feststellen, dass Rechtsextremismus kein Randproblem ist,
sondern in einigen Teilen unseres Landes auch die Mitte unserer Gesellschaft erreicht
hat.
Wir werden entschieden allen Tendenzen und Manifestationen von Intoleranz,
Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassenhass als Kern einer
menschenverachtenden Weltanschauung aktiv entgegentreten. Rechtsextremismus
und rechtsextremistisches Gedankengut dürfen keinen Platz in einem demokratischen
Staat haben.
Wir wollen ein klares Signal setzen und rufen als demokratische Parteien alle Bürgerinnen
und Bürger im Rhein-Kreis Neuss auf, sich mit uns gemeinsam unmissverständlich
gegen rechtsextremes Gedankengut zu stellen und dem gesellschaftlichen
Umfeld des Rechtsextremismus den Boden zu entziehen.
Die Verfassungsorgane in Deutschland, insbesondere auch die Strafverfolgungsorgane sowie die Gerichte, sind aufgefordert, rechtsextremistische Handlungen mit
allen rechtsstaatlichen Mitteln konsequent aufzuklären und zu verfolgen.




unsere zeit - Zeitung der DKP

23. Dezember 2011


Aktionen, Erfahrungen, Ideen


 

Ermordet im Februar 1933
Stolperstein erinnert in Zons an den Kommunisten Ernst Junghans

Der Kölner Künstler Gunter Demnig setzte am vergangenen Samstag in Zons bei Dormagen einen "Stolperstein" für den Kommunisten Ernst Junghans. Junghans war nur drei Tage nach der Machtübergabe an die Nazis1933 bei einer Hatz der Nazis in Dormagen durch Schüsse so schwer verletzt worden, dass er am folgenden Tag starb.

Das erste Opfer des NS-Terrors in Dormagen war den Nazis seit langem verhasst, denn Junghans hatte nicht nur das Vertrauen seiner Kollegen bei Bayer/IG Farben, die ihn in den Arbeiterrat wählten. In der damals noch selbstständigen Stadt Zons wurde er für die KPD auch in den Gemeinderat gewählt. Vor den letzten Wahlen trat Ernst Junghans als scharfer Gegner des aufkommenden Faschismus auf.

Im Vorfeld der bereits für den Mai 2010 geplanten Stolpersteinverlegung hatte es eine lange Auseinandersetzung um die Ehrung gegeben. Zur Empörung der Angehörigen hatte der ehemalige Kreisarchivar des Rhein-Kreises Neuss, Dr. Emsbach, die These in die Debatte geworfen, Junghans sei einem "Bandenkrieg" zum Opfer gefallen: Aus der Sicht des Historikers war es kriminell, dass Junghans in Notwehr zurückgeschossen und einen seiner Angreifer tödlich verletzt hatte. Doch schließlich votierte der Kulturausschuss der Stadt Dormagen einstimmig für die Verlegung des Stolpersteins. Der Stellvertretende Bürgermeister Sturm (CDU) würdigte Junghans´ antifaschistisches Engagement. Große Aufmerksamkeit wurde ihm von zahlreichen Bürgern entgegengebracht, darunter der Zweite Stellvertretende Bürgermeister Erik Lierenfeld (SPD), der ehemalige Bürgermeister und jetzige Ratsherr Reinhard Hauschild (CDU) und der Landtagsabgeordnete Wiljo Wimmer (CDU). Unter den Zuhörern auch Vertreter der Grünen, der DKP, der Linkspartei, der VVN-BdA, der Falken sowie aus zahlreichen Zonser Vereinen. Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, die die Patenschaft für den "Stolperstein" für Ernst Junghans übernommen hat, legten vor dem Haus Westerburgstraße 7 in Zons rote und weiße Rosen zum Gedenken ab.

U. K./M. I.


Der Künstler hat bis heute über 30 000 "Stolpersteine" zum Gedenken an Opfer des Faschismus verlegt.




21. November 2011

Lernatlas: Schlechte Noten für den Rhein-Kreis Neuss

Der "Lernatlas", eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung , in der 412 Städte und und Kreise in der Bundesrepublik bezüglich der jeweiligen Lernbedingungen hin untersucht und bewertet wurden, kommt für den Rhein-Kreis Neuss zu einem wenig schmeichelhaften Ergebnis. Hier zum Lernatlas: http://www.deutscher-lernatlas.de



9. August 2011

Stolperstein für Ernst Junghans

Dormagen. Der Stolperstein für Ernst Junghans wird am Samstag, 17. Dezember, um 11 Uhr vor dem Haus Westerburgstraße 7 in Zons verlegt. zum Text

Mehr zu Ernst Junghans hier





27. Juni 2011

Warum die K9n gebaut werden soll und welche Konsequenzen sich aus dem Bau ergeben?

In blau eingezeichnet: der geplante Verlauf der K9n

Autor Heiner Bäther, Vorsitzender DIE LINKE Meerbusch

Offizielles Ziel und tatsächliche Situation

Die Planung der K9n als Verlängerung der K9 von Strümp zum Autobahnanschluss in Bovert ist soweit gediehen, dass nach Vorliegen der letzten Gutachten der Stadtrat den Baubeschluss im Spätsommer 2011 fassen könnte. Das offizielle Ziel ist es, den Verkehr im Stadtgebiet gleichmäßiger zu verteilen und das neue Gewerbegebiet „Am Buschend“ verkehrstechnisch zu erschließen.

Durch die K9n sollen Verkehrsströme auf der L154 von Strümp nach Osterath und von Strümp über Haus Meer nach Bovert, verringert werden.

Aber ist der Verkehrsaufkommen zwischen Strümp und Osterath/Bovert wirklich so hoch, dass eine Entlastung notwendig wäre?

Tatsächlich ist der Verkehr zurzeit über die L154 zwischen Osterath und Strümp nicht so stark, dass eine zusätzliche Verbindung notwendig wäre. Die gilt noch mehr für den rechtsabbiegenden Verkehr am Haus Meer von der Moerserstaße nach Osterath/Bovert.

Es ist damit zu rechnen, dass nach Ausbau des neuen Gewerbegebiets einige Hundert LKW pro Tag ins neue Gewerbegebiet fahren, das Gebiet könnte jedoch durch andere bürgerfreundliche Möglichkeiten erschlossen werden, wie eine abgespeckte Straßenanbindung zur vorhandenen K9 oder zur L154 (Osterather Straße).

Der Bau der K9n, ist so wie geplant, nicht erforderlich.

Wenn der Bau der K9n von der Stadt so vorangetrieben wird, muss es andere Gründe geben, als diese offiziell genannt werden.


Interessen der Stadt

  1. Der Stadt Meerbusch gehören die zurzeit noch landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen der U74 (K-Bahn) und der geplanten Kreisstraße K9n, sie muss daher Interesse haben dieses Gelände als zukünftiges Bauland zu erschließen. Die Erschließung würde teilweise die neue K9n erfüllen Ein Indiz für die weitere Erschließung ist, dass der Bauplan einen Kreisverkehr südlich des Gewerbegebietes vorsieht, welche eine Straßenanbindung in Richtung Südosten zeigt, also genau in Richtung eines neu zu erschließenden Baulandes. Dass mit dem Bau der neuen K9n neue Baugrundstücke erschlossen werden sollen, ist auch daran zu erkennen, dass im Zuge des Baus dieser Straße ein Teilstück des neu anzuschließenden Ivangswegs verbreitert werden soll und neue Baugrundstücke am Ivangsweg im Bauplan bereits ausgewiesen sind.


  1. Die vorhandene K9 verläuft nach den offiziellen Stadtplänen über die Rheingemeinden (Ilverich,Langst-Kierst, Nierst) zum Ürdinger Hafen mit zugehörigen Gewerbegebieten. Auch wenn diese an der Stadtgrenze zu Krefeld noch für den Durchgangsverkehr gesperrt ist, ist davon auszugehen, dass diese irgendwann geöffnet wird, sonst wäre es ja keine Kreisstraße.


  1. Es ist aber auch der Zusammenhang zu sehen mit dem in Osterath geplanten Hypermarkt, verniedlichend Frischemarkt genannt. Würde der geplante 4000 qm große Markt (zum Vergleich: der nahe Aldi-Markt hat eine Fläche von ca. 900 qm) tatsächlich gebaut, müsste dieser, um existieren zu können, aus dem weiten Umkreis, d.h. aus umliegenden Städten Besucher anziehen. Die zu erwartenden Verkehrsströme aus dem Norden und Osten könnten dann kaum noch von der L154 (Strümper-/Osterather Straße) aufgenommen werden. Die neue K9 wäre daher erforderlich um den Verkehr über die Meerbuscher Straße zum neuen Hypermarkt zu leiten.


  1. Der Bau und die Unterhaltung der K9n wird vom Rheinkreis Neuss bezahlt. Sie ist also für die Stadt kostenlos.


Welche Probleme ergeben sich:

  • Seit Jahren kämpfen die Anwohner der Ürdinger Straße in Lank gegen den Verkehrslärm, der durch die Lkw entsteht, die diesen Weg als Schleichweg zum Ürdinger Hafen nutzen. Mit der neuen K9n ist zu befürchten, dass hierdurch erst Recht der Verkehr zum Ürdinger Hafen angezogen wird. Diesmal wären nicht nur die Bürger in Lank sondern auch in Strümp betroffen.


  • Da gute neue Straßen zusätzlichen Verkehr anziehen, bietet sich die K9n auch als Umgehung der Autobahnstrecke über das Meerbuscher Kreuz in Richtung Flughafenbrücke/Düsseldorf an, insbesondere dann, wenn starker Verkehr auf der A 57 in Richtung Meerbuscher Kreuz herrscht. Betroffen wären die Anwohner in Bovert und insbesondere die der Xantener Straße in Strümp


  • Die Meerbuscher Straße in Bovert würde, wenn der neue Hypermarkt in Osterath gebaut wird, nicht nur durch den von der K9n kommenden Verkehr sondern auch von dem aus der Autobahnausfahrt Bovert fließenden Besucherverkehr in nicht vorhersehbarem Maße belastet. Es wird von 2500 zusätzlichen Fahrzeugen pro Tag gesprochen. Tatsächlich dürften es jedoch mehr werden. Die Behinderungen durch die Rückstaus an der Eisenbahnschranke in Osterath würden zu zusätzlichen Verkehrsstörungen, mit allen hieraus resultierenden Konsequenzen, führen.

Ein Hypermarkt, der existenzbedrohend für die Einzelhändler im weiten Umkreis wäre ist nicht erforderlich.


  • Sollte die K9 hinter Nierst zum Ürdinger Hafen geöffnet werden, wäre mit einem hohen Verkehrsaufkommen auf dieser Straße in den Rheingemeinden zu rechnen.


  • Im Bereich der Autobahnunterführung besteht ein einzigartiges Biotop mit altem Baumbestand und seltenen Tierarten, dieses würde durch die neue Kreisstraße unwiederbringlich zerstört.


  • Die vorgesehene Brücke über die Bahnlinie U74 würde den Verkehrslärm in Richtung Ivangsweg/Meerbuscher Straße stark erhöhen.


DIE LINKE ist gegen den Bau derK9n

weil:

  • die K9n bei den derzeitigen Verkehrsströmen nicht erforderlich ist,

  • sie zusätzlichen Verkehr anzieht,

  • an der Xantener- und Ürdinger Straße in Lank und in Strümp, an der Meerbuscher Straße in Bovert an der K9 und in den Rheingemeinden die Belästigung der Anwohner durch den zusätzlichen Verkehr stark zunehmen würde,

  • Anlieger des Ivangswegs und des Mönkesweges (bisher reiner Anliegerverkehr) durch den Anschluss dieser Straßen an die K9n in größerem Maße durch den zu erwartenden zusätzlichen Durchgangsverkehr gestört würden und sich in bis 70% an den Kosten beteiligen müssten,

  • einzigartige Biotope zerstört würden,

  • Meerbusch, „die Stadt im Grünen“, noch mehr versiegelt würde.


Wie kann der Bau der K9n verhindert werden

Die Möglichkeiten der Einspruchnahme sind offiziell abgeschlossen. Die Mehrheit im Stadtrat ist für den Bau der Straße. Kein Verständnis haben die betroffenen Bürger, dass ausgerechnet DIE GRÜNEN mit der CDU und er SPD dieses Projekt befürwortet.

Dennoch wird immer noch die Einsicht des Stadtrates erwartet, denn fast alle Argumente sprechen gegen dieses Projekt.

Es werden sich jedoch die Bürger wehren, es wird auch ein Bürgerbegehren in Betracht gezogen, dieses wird DIE LINKE unterstützen.


Meerbusch, den 20.6.2011






16. Juni 2011

Das neue Bildungs- und Teilhabepaket

Informationen und Antragsbedingungen

Das Bildungs- und Teilhabepaket soll Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen bessere Förderung und Unterstützung garantieren.

Skandalös ist in diesem Zusammenhang, dass Kinder von Asylbewerbern, die weniger als vier Jahre in Deutschland leben, keine Ansprüche geltend machen können - ein weiteres Versagen der Schwarz-Gelben Bundesregierung. 

Damit Förderungen möglichst schnell in Anspruch genommen werden können, sollten Anträge bis zum 30. Juni 2011 eingereicht sein,um die Mittel auch rückwirkend ab Januar 2011 abrufen zu können. Förderung ist möglich bei:

  • Schulbedarf
  • Ausflügen
  • Schülerfahrten
  • Lernförderung / Nachhilfe
  • Mittagessen
  • Teilhabe an Sport + Kultur

Hier finden Sie das Antragsformular, eine Kurzbeschreibung der Leistungen und die ausführliche Beschreibung des Bildungs- und Teilhabepakets.



Mittwoch, 15. Juni 2011
19.30 Uhr
Rathaus Kaarst
Clubraum 3
(über Frankenheim)
Am Neumarkt 2
41564 Kaarst

Eine Gemeinschaftsschule

für Kaarst !?!

Die Kaarster Stadtverbände der Grünen, der UWG, des Zentrums, der Familienpartei und die Linke laden ein zu einer weiteren Informationsveranstaltung zur Perspektive der Kaarster Schullandschaft.

Informationen zur Gemeinschaftsschule
Siehe: www.schulministerium.nrw.de



Teilnehmerinnen:

Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und stellvertretende Ministerpräsidentin von NRW.

Dorothea Schäfer, Vorsitzende der Gewerkschaft Wissenschaft und Erziehung in NRW.

Christa Banisch, Schulrätin, Rhein-Kreis Neuss.

Moderation: Andreas Vollmert.



30. Mai 2011

Semirah Kenawi kritisiert die EU-Geldpolitik

Samirah Kenawi, Lutz Hering, Hans von Sperling
Erkan Kodas (Vorstand DIE LINKE OV Neuss), Harald Farle (KTA DIE LINKE), Samirah Kenawi, Hans-Wilhelm Grütjen (KTA DIE LINKE), Lutz Hering

Lutz Hering

Am 26.5.2011 diskutierte die Volkswirtin Semirah Kenawi auf Einladung von Attac Neuss mit Mitgliedern politischer Parteien und von "Pax Christi" die aktuelle Finanzpolitik der EU. 

Aufgabe der Politik wäre es, so Samirah Kenawi, "mit Werten spekulierendes Geld aus der Finanzwirtschaft"  in die "Werte schaffende Realwirtschaft" zurück zu holen. Geeignet hierfür wären z.B. höhere Einkommenssteuern für Superreiche in ganz Europa, Vermögenssteuern auf Supervermögen und die Finanztransaktionssteuer. Dadurch stünde der Realwirtschaft zeitnah mehr Geld für Investitionen und Konsum zur Verfügung. Einige Folgen: Mehr Konsum, mehr Bedarf, mehr Produktion, mehr Arbeit. Ebenso: Mehr Akzeptanz der europäischen Idee, mehr politischer Spielraum für die EU, ein stabilerer Euro. 

Statt dessen agieren unsere europäischen Politiker genau gegenteilig: Sie würgen per Sparverordnung (Griechenland, Spanien, Irland) und per Kreditgesetzgebung (Basel 3) die Realwirtschaft weiter ab. Steigende Arbeitslosigkeit, Massenelend und Unruhen werden die logische Folge sein. Europa unter Druck, der Euro gefährdet.


1. Mai - Kundgebung in Neuss

im Hintergrund von links nach rechts:

Michael Raschke (stellv. Vorsitzender DIE LINKE OV Neuss)

Markus Glöder (Kreisvorstand DIE LINKE)

Oliver Reising (Kreisvorsitzender DIE LINKE)

Hans-Wilhelm Grütjen (Kreistagsabgeordneter DIE LINKE)


im Vordergrund am Büchertisch der VVN:

Ehepaar Idler (DKP)



Michael Raschke

Hans-Wilhelm Grütjen









mit den Parteifahnen auf der Kundgebung:

Yasemin Kizilirmak (Vorstand OV Neuss DIE LINKE)

Kai Wennmacher (Vorsitzender OV Neuss DIE LINKE)



21. April 2011

Brigadistas

Vor fast 75 Jahren, im Juli 1936, putschten Spaniens Generäle gegen die demokratisch gewählte Regierung. Arbeiter und Bauern griffen zu den Waffen, um zusammen mit loyalen Truppen die Republik zu verteidigen. Beginnend im August 1936, schickten die faschistischen Staaten Deutschland und Italien Truppen und moderne Waffen, die die Putschisten unterstützten.

Aus der ganzen Welt eilten Antifaschisten der bedrängten Republik zu Hilfe. Im Oktober wurden die ersten Einheiten der Internationalen Brigaden gebildet. Bis 1938, als die Brigaden auf Druck Spaniens und Frankreichs aufgelöst wurden, waren es 40 000 Freiwillige, darunter an die 5 000 Deutsche, die an der Seite des spanischen Volks die Republik verteidigten. Mehr als die Hälfte von ihnen verloren im Kampf das Leben.

70 Jahre nach Beginn des Spanischen Krieges kehrten die letzten noch lebenden internationalen Freiwilligen, die für Freiheit und Demokratie und gegen den Faschismus und General Franco gekämpft haben, noch einmal nach Spanien zurück.

Die Brigadistas, 36 Frauen und Männer – die Jüngste 86, der Älteste 99 Jahre alt –, begaben sich auf eine Reise, die sie von Madrid über Zaragoza nach Barcelona quer durch Spanien führte. Einem Land, in dem sie auch nach so langer Zeit noch begeistert gefeiert wurden. Diese Reise war für viele von ihnen die letzte und die Brigadistas wussten das. Sie berichteten über das Erlebte und wollten ihre Ideen und Ideale weitergeben. Der Film „Brigadistas“ ist ein intensives und einfühlsames Porträt dieser Menschen. Er zeichnet ein Bild, in dem Begeisterung, aber auch Nachdenklichkeit ihren Platz haben.

Die VVN-Bund der AntifaschistInnen Neuss zeigt den Film „Brigadistas“
am Sonntag, 8. Mai 2011, 18 Uhr
in der Gaststätte Hamtorkrug, Büttger Straße 3, in Neuss

Der Regisseur und Kameramann des Films, Daniel Burkholz, gibt eine Einführung und wird Fragen zu seiner Arbeit beantworten.

 



18. März 2011

„Erste Kleinenbroicher Vereins-Börse“ am 13.3.2011

Werner Ortmann

Werner Ortmann, Oliver Reising (Kreisvorsitzender), Hans-Wilhelm Grütjen (Kreistagsabgeordneter), Harald Farle (Kreistagsabgeordneter), Bernd Makowiack (Stadtrat Korschenbroich)

Im Bürgerforum Kleinenbroich haben sich vor ca. 10 Jahren Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Vereinen und Gruppierungen zusammen gefunden, um Rat und Verwaltung bei der Gestaltung dieses Korschenbroicher Stadtteils überparteilich auch als „Sprachrohr“ der Bürger/innen zu unterstützen.

Da die Integration von Neubürgerinnen und Neubürgern und vor allem von Kindern und Jugendlichen in das Stadtgeschehen und das rege Vereinsleben von allen Seiten schon seit Jahren beklagt wird, hatte unser Genosse Werner Ortmann, der auch aktives Gründungsmitglied des Bürgerforums ist, die Durchführung einer Veranstaltung angeregt, auf welcher sich alle Vereine und Parteien den Kleinenbroicher Bürgerinnen und Bürgern in geeigneter, interessanter Form präsentieren können.

In mehreren Vorbereitungsveranstaltungen wurde dieser Vorschlag des Bürgerforums von den angesprochenen Vereinen und Parteien sehr begrüßt, zumal fast alle beteiligten Gruppen seit Jahren auch Nachwuchssorgen haben.

Auch unser Ortsverband hat sich durch eine Kuchen- und Kaffee-Spende zur Finanzierung der Veranstaltung mit einem Informationsstand in der Kleinenbroicher Mehrzweckhalle beteiligt. Durch ein speziell hierfür hergestelltes Flugblatt und durch ausgelegtes Informationsmaterial sowie durch Gespräche mit unseren beiden Kreistags-Mitgliedern und unserem Kreisverbands-Vorsitzenden konnten sich die Besucher/innen über die Arbeit unserer Partei informieren.

Trotz der mehrmaligen Ankündigung in der Presse, der ausgehängten Plakate und der interessanten Darbietungen haben nur ca. 600 Bürger/innen diese erste Kleinenbroicher Vereins-Börse besucht.

Dennoch waren alle Teilnehmer recht zufrieden; denn zwischen den einzelnen Vereinen und Partien wurden neue, nützliche Kontakte geknüpft und bereits bestehende Kontakte intensiviert.

Daher stand für alle Beteiligten am Schluss der Veranstaltung fest:

Nur durch eine noch engere Zusammenarbeit der Kleinenbroicher Vereine und Parteien kann die Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden.

Der Anfang ist gemacht!

Auch unser Ortsverband wird sich wieder an den Veranstaltungen des Bündnisses der Kleinenbroicher Vereine und Parteien sowie des BürgerforumsKleinenbroich aktiv beteiligen; denn für eine erfolgreiche Kommunal-Politik ist die Einbindung unserer Partei unverzichtbar.



17. März 2011

Was heißt denn hier links? - Workshop

Am Samstag, den 02. April 2011 lädt der Ortsverband der Partei Die Linke Korschen­broich die Kreisverbände Krefeld, Mönchengladbach, Neuss und Viersen zu einem Workshop in die Begegnungsstätte Alte Schule ein. Thema des Tages: „Was heißt denn hier links? - Workshop zur politischen Kultur und Ethik des Demo­kratischen Sozialismus.“ Auf dem Programm der von 10.00 – 17.00 Uhr stattfindenden Veran­staltung stehen Vorträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung sowie eine Außen­betrachtung der Partei Die Linke. Zu diesem Zweck konnten die Korschen­broicher Mitglieder Dr. Timo Grunden (Parteienforscher) von der Universität Duisburg – Essen gewinnen.

Am Nachmittag befassen sich Arbeitsgruppen mit der sog. Kommunismusdiskussion, mit dem Problem der Streitkultur innerhalb der Partei Die Linke sowie mit dem Aspekten Solidarität – Entsolidarisierung innerhalb der Gesellschaft.

Eingeladen sind nicht nur Mitglieder der Partei Die Linke, sondern ebenso interessierte Bürger/innen. Bernd Makowiack, Ratsherr und Sprecher des Ortsver­bandes Korschenbroich steht für Anfragen zum Workshop zur Verfügung. Tel.: 02161 402650.



Zug der Erinnerung im Rhein-Kreis Neuss


Bhf. Grevenbroich, 16./17. März 2011

Bhf. Neuss, 18./19. März 2011

Täglich 8.30 bis 20.00 Uhr







20. November 2010

Protest gegen Castor

Abschlussundgebung in Neuss: Hartmut Wessels, Oliver Reising (Kreisvorsitzender DIE LINKE Rhein-Kreis Neuss), Hans-Wilhelm Grütjen (Kreistagsabgeordneter DIE LINKE Rhein-Kreis Neuss), Harald Farle (Kreistagsabgeordne- ter DIE LINKE Rhein-Kreis Neuss), Markus Glöder

Rund 100 Kernkraftgegnerinnen und Kernkraftgegner folgten am Samstag dem Aufruf der LINKEN im Rhein-Kreis Neuss zur Beteiligung am bundesweiten Bündnis gegen Atomülltransporte. In den entlang der möglichen Castorstrecke von Jülich nach Ahaus liegenden Städten und Gemeinden fanden viele Aktionen statt. Auch in Grevenbroich und Neuss machten die mit dem Zug reisenden Aktivistinnen und Aktivisten halt, um die Veranstaltungen der LINKEN gegen die Atommülltransporte zu unterstützen. Dazu Walter Rogel-Obermanns, Fraktionsvorsitzender LINKE/FBG im Rat der Stadt Grevenbroich: "Die Bürgerinnen und Bürger sollen wissen, dass der Atommüll auch durch Grevenbroich rollen kann." Auf dem Neusser Marktplatz fand die Abschlusskundgebung statt, auf der auch Michael Aggelidis (MdL), energiepolitischer Sprecher der LINKEN im Landtag NRW, sprach. Er verdeutlichte insbesondere die Möglichkeit der Einflussnahme der Landesregierung NRW auf die Atompolitik des Bundes. DIE LINKE, so Aggelidis, wird im Landtag alle Initiativen zum Ausstieg aus der Kernkraft unterstützen.



Gegen das Vergessen

"9. November 1938"  - Einladung Dienstag,  9. November 2010 20.00 Uhr, Kulturbahnhof Korschenbroich, Am Bahnhof 2   - Lesung - Deportation am 11. Dezember 1941 1007 jüdische Männer, Frauen und Kinder von Düsseldorf nach Riga



 

21. Oktober 2010

AK-Schule gegründet

In der Partei DIE LINKE im Rhein-Kreis Neuss hat sich ein Arbeitskreis Schule gegründet. Gründungsmitglieder waren der Kreisvorsitzende Oliver Reising, der Kaarster Stadtverbandsvorsitzende Eckart Rosemann, die Kreistagsabgeordneten Hans-Wilhelm Grütjen und Harald Farle sowie Reina Hausmann, parteilose sachkundige Bürgerin im Kreisschulausschuss.

Eckpunkte der Aktivitäten des Arbeitskreis sollen sein: Informations- und Erfahrungsaustausch über schulpolitische Probleme im Rhein-Kreis Neuss, Erarbeitung von Positionen zur Schulpolitik für die Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss sowie auf Kreisebene. Darüber hinaus angestrebt wird die Koordination der Schulpolitik der Linken für die Stadträte und den Kreistag.

Der Arbeiskreis versteht sich als offenes Gremium, in dem alle mitarbeiten können, die sich für die Schulpolitik im Rhein-Kreis Neuss interessieren. Eine Mitgliedschaft in der Partei DIE LINKE ist ausdrücklich nicht die Voraussetzung für die Mitarbeit. Angestrebt wird, dass Mitglieder/Einwohner aus jeder kreisangehörigen Kommune des Rhein-Kreises Neuss in den Arbeitskreis eingebunden sind.

Die Treffen des Arbeitskreises finden vierteljährlich statt. Vorläufig übernimmt Eckart Rosemann (02131 514753) die Leitung. Ein dreiköpfiges Leitungsteam wird angestrebt.

Auf dem kommenden Termin nächster Termin am Freitag, dem 17. Dezember 2010, sind folgende Themen vorgesehen: Berichte aus den Ortsverbände sowie ein Referat zur Position der GEW zur dritten Gesamtschule in Neuss. Kontakt: Eckart Rosemann, Tel.: 02131 514753, Handy: 0172 56 29 738



27. September 2010 lllllll

Kreismitgliederversammlung

Die reguläre Kreismitgliederversammlung, die formal den Stellenwert eines Kreisparteitages hat, fand am 11. September zum ersten Mal an einem Samstag statt. Grund hierfür war das Grillfest im Anschluss an die Versammlung. Neben formalen und organisatorischen Punkten stand jedoch das Thema Hartz IV im Vordergrund. Auch auf allen... Mehr...

 
25. August 2010

Erklärung des Kreisvorstandes

Auf der Sitzung des Kreisvorstandes am vergangenen Donnerstag (05. August 2010)  wurden die jüngsten Veröffentlichungen der Neusser Stadtratsfraktion auf ihrer Internetpräsenz thematisiert. Beanstandet wurden die Artikel „Zukunft der ARGE: Kreis-LINKE stimmt für Optionsmodell“ sowie „Schickt Schumilas zurück“. Der Kreisvorstand hat... Mehr...

 
18. August 2010

Schokotickets: Verwaltung in der Pflicht

(Grevenbroich) Die Stadtratsmitglieder der Fraktion "Die Linke/Freie Bürger" in Grevenbroich, Walter Rogel-Obermanns und Thomas Bovermann kritisieren, dass der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) das Schokoticket für Schüler, die auf dem zweiten Bildungsweg ihren Abschluss anstreben, gestrichen hat. In der Sitzung des... Mehr...

 
20. Juni 2010 Marcus Glöder

Kein Stolperstein für Junghans

(Dormagen) Am 14. Mai diesen Jahres sollte eigentlich ein Stolperstein für Ernst Junghans verlegt werden. Junghans - Gewerkschafter, KPD-Mitglied und bekannter aktiver Antifaschist - ist bereits am 3. Februar 1933 von den Nazis gejagt und angeschossen worden. Einen Tag später starb er an seinen Verletzungen. Diese ... Mehr...

 
10. Juni 2010 www.kommunalinformationen.de

Privatisierung kein Mittel gegen die kommunale Finanzkrise

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat vor dem Irrglauben gewarnt, der kommunalen Finanzkrise könne mit Privatisierungen begegnet werden. Die Kommunen stehen „vor der Pleite“, weil Bund und Länder ihnen über Jahre immer neue gesetzliche Verpflichtungen – insbesondere Soziallasten – aufgebürdet haben, ohne für einen finanziellen ... Mehr...

 

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